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Schnellkurs „Kritisches Denken“

a building with LEGO figures standing in front

Verstehen

Beim kritischen Denken geht es darum, unterscheiden zu können, was riskant ist − und was nicht. Gerade im Internet müssen Kinder in der Lage sein, Infos, Inhalte und Kontakte zu bewerten und zu analysieren. Was sich schon für Erwachsene oft schwierig gestaltet, kann für Kinder zur echten Herausforderung werden. Sie konsumieren Medien in den unterschiedlichsten Formaten: Textnachrichten, Memes, virale Videos, Werbung und, und, und. Deshalb ist die Fähigkeit, gut oder schlecht zu erkennen, unschätzbar wichtig. Bleib auf Draht, wenn es darum geht, was sich deine Kinder online ansehen, und versichere ihnen, dass sie immer zu dir kommen können, damit du ihnen Tipps geben kannst, wenn ihnen irgendetwas komisch vorkommt.
LEGO figures standing in front of a large blue speaker

Hinterfragen

Ermutige deine Kinder dazu, Informationen aus dem Internet zu hinterfragen.

  • Könnte es sein, dass diese Information falsch ist?
  • Könnten diese Inhalte riskant sein?
  • Kann ich der Person vertrauen, die die Infos teilt?
LEGO figures standing in front of a blue speaker with a loop hoovering above

Recherchieren

Zeige deinen Kindern nicht nur, wie sie Infos aus dem Internet hinterfragen, sondern auch, wie sie selbst aktiv werden und online nach Fakten suchen können. Kindern fällt es oft schwerer, zu bewerten, welche Quellen glaubwürdig, seriös oder verlässlich sind. Bringe ihnen bei, wie sie mehr über Inhalte herausfinden können, indem sie sich fragen:

  • Ist diese Information eine Tatsache oder eine Meinung?
  • Was sagen andere zuverlässige Quellen? Stimmen die Quellen überein oder widersprechen sie sich?
  • Wer hat das geschrieben? Ist diese Person glaubwürdig?
Two LEGO figures standing in front of a blue speaker and talking

Kritisch denken

Statt digitale Inhalte nur passiv zu konsumieren, sollten Kinder in der Lage sein, kritisch über die Spiele, Musik oder Videos nachzudenken, mit denen sie sich die Zeit vertreiben. Bringe ihnen bei, sich die richtigen Fragen zu stellen.

  • Sind die Inhalte altersgerecht?
  • Was sagen die Altersangaben und Beschreibungen über den Inhalt aus?
  • Versichere deinen Kindern, dass du für sie da bist, um ihnen zu helfen, falls sie unsicher sind, ob das, was sie sich anschauen, für sie geeignet ist oder ob sie der Person, die es geteilt hat, vertrauen können.
  • Lass deine Kinder wissen, dass sie zweifelhafte Inhalte auf der Plattform melden oder einem Erwachsenen ihres Vertrauens davon erzählen können.
Two LEGO figures with speech bobbles above their heads

Ausprobieren

Spiele mit deinen Kindern eine Runde „Zweimal wahr, einmal gelogen“: zwei Aussagen sind wahr, eine falsch (aber sehr glaubhaft formuliert). Deine Kinder müssen raten, welche der drei Infos nicht stimmt. Anschließend sollen sie die Fakten im Internet nachschlagen. Das hilft Kindern zu verstehen, wie einfach es ist, sich von Inhalten täuschen zu lassen. Beispiel: Die Sonne ist ein Stern, es gibt viele Sonnen im Weltall, die Sonne dreht sich um die Erde.

Was kommt als Nächstes?