Build & Talk: Digitale Fußabdrücke
Build & Talk: Digitale Fußabdrücke
F&A für Erwachsene
Bevor du die neue Build & Talk Aktivität über digitale Fußabdrücke mit deinem Kind ausprobierst, könntest du vielleicht dein Wissen über das Thema etwas auffrischen?
Im Folgenden erhältst du ein paar hilfreiche Tipps, wie du das Gespräch mit deinem Kind führen könntest. Nachdem du dir das angesehen hast, kannst du die Aktivität hier beginnen.


Was ist ein digitaler Fußabdruck?
Genauso wie wir Fußspuren im Sand hinterlassen, wenn wir am Strand spazieren gehen, hinterlassen wir digitale Spuren, wenn wir uns in der digitalen Welt bewegen. Diese Spuren sind beispielsweise Informationen, die wir aktiv teilen, wie ein Foto, ein "Gefällt mir", ein Kommentar, ein Gaming-Abonnement usw. – all das trägt zu unserer digitalen Identität bei. Es kann sich aber auch um Informationen handeln, die wir passiv mit Webseiten und Apps teilen, wie z. B. die Standortverfolgung, Cookies auf Webseiten und die Erfassung von Daten durch Apps. Lies weiter und erfahre mehr darüber, wie wir zu unserer eigenen digitalen Identität beitragen, und wie du deinem Kind helfen kannst, mit seiner digitalen Persönlichkeit umzugehen.

Was ist digitale Identität und warum ist es wichtig, mit meiner Familie darüber zu sprechen?
Bei der digitalen Identität geht es darum, wer wir sind und was andere über uns erfahren, wenn wir uns in der digitalen Welt bewegen. Genau wie in der physischen Welt prägen unsere digitalen Aktivitäten und Fußabdrücke, unsere digitale Identität, einschließlich der Art und Weise, wie andere uns online wahrnehmen und behandeln. Daher ist es so wichtig, dass wir uns anderen Menschen, denen wir online begegnen, gegenüber ehrlich und freundlich verhalten, denn genau wie in der realen Welt kann unser Online-Verhalten Konsequenzen haben.

Sich selbst online treu bleiben
Digitale Medien und Inhalte können beeinflussen, wie Kinder über sich selbst denken und fühlen, und ihr Online-Verhalten beeinflussen. Es ist wichtig, das Selbstvertrauen deines Kindes aufzubauen und ihm zu erklären, dass es so, wie es ist, perfekt ist. Das pure Sammeln von „Likes“, Followern oder die von anderen erhaltene Aufmerksamkeit kann durchaus aufregend sein, sollte aber nicht das Online-Verhalten bestimmen. Erkläre ihm, wie wichtig es ist, sich selbst und den eigenen Werten treu zu bleiben, und bring ihm bei, sich online so wie in der physischen Welt zu verhalten – d. h. fürsorglich, respektvoll und höflich.

Wie kann ich meinem Kind helfen, mit seinem digitalen Fußabdruck umzugehen?
Wenn du mit deinem Kind über abstrakte und komplexe Konzepte sprichst, kann es hilfreich sein, sie in kleine Einheiten aufzuteilen:
Beim aktiven Teilen von Beiträgen: Teile deinem Kind mit, dass die Beiträge für lange Zeit online bleiben. Sie können von anderen gespeichert, geteilt und möglicherweise geändert werden. Daher sollten wir sicherstellen, dass wir nur die Dinge teilen, die wir auch für eine lange Zeit online sehen möchten.
Beim passiven Teilen von Beiträgen: Ermutige dein Kind dazu, alles zu hinterfragen – z. B. warum ein digitaler Dienst von dir Informationen verlangt. Gibt es beispielsweise einen triftigen Grund dafür, warum die Karten-App wissen will, wo du vor zwei Wochen gewesen bist oder warum du die App nicht benutzt hast? Hilf ihnen bei der Auswahl von Datenschutzeinstellungen, mit denen du als Elternteil einverstanden bist – über eine Suchmaschine kannst du Anleitungen finden, die dir dabei behilflich sind.

Was soll mein Kind tun, wenn es etwas geteilt hat, was es später bereut?
Lass dein Kind wissen, dass es jederzeit zu dir kommen kann, wenn es Hilfe oder Rat braucht. Wenn dein Kind etwas geteilt hat, was es später bereut, kannst du ihm helfen, es zu löschen. Du musst dir aber darüber im Klaren sein, dass der Beitrag möglicherweise nicht komplett gelöscht werden kann, da der digitale Fußabdruck an Orten gespeichert wird, die wir nicht ohne weiteres sehen können. Wenn dein Kind mit seinem geteilten Beitrag jemanden verletzt hat, hilf ihm, die Verantwortung dafür zu übernehmen, indem es mit der anderen Person Kontakt aufnimmt, um sich zu entschuldigen. Dein Kind sollte auch nach dem Grund der Verärgerung fragen und sich bemühen die Situation zu verstehen, damit Derartiges in Zukunft vermieden werden kann.

Die globale digitale Welt
Die digitale Welt eröffnet viele tolle Möglichkeiten, sich mit anderen Menschen zu verbinden und neue Kulturen zu entdecken. Im Internet haben wir es mit einer großen Bandbreite an Menschen zu tun, die aus verschiedenen Kulturen stammen und unterschiedliche Überzeugungen und Lebensgeschichten haben. Daher ist es wichtig, unseren Kindern beizubringen, auf andere mit der gleichen Neugier und Offenheit zuzugehen – ähnlich wie in der physischen Welt. Wir sollten andere immer so respektieren, wie wir selbst respektiert werden möchten. Im Einzelnen bedeutet das, kulturelle und soziale Unterschiede zu akzeptieren, damit wir sicherstellen können, dass die Online-Erfahrung für alle zu einem unterhaltsamen und fesselnden Erlebnis wird.
Wie trägt die LEGO Gruppe zur Online-Sicherheit von Kindern bei?
Unsere digitalen Erlebnisse und Spiele haben eingebaute Sicherheitsfunktionen, denn wir wollen in Bezug auf die Online-Sicherheit unserer Nutzer stets mit gutem Beispiel vorangehen. Auf unseren sozialen Plattformen werden alle Kommentare und Uploads von geschulten Moderatoren überprüft, so dass die Aktivitäten für Kinder ein positives Erlebnis bleiben und Spaß machen. Außerdem erhalten Kinder verspielte, zufällige Namen, um ihre Identität zu schützen.
Wir haben die Verifizierung der elterlichen Zustimmung eingeführt, mit der sich Eltern verifizieren und ihre Zustimmung dazu erteilen können, was ihr Kind spielen und in unseren LEGO® Erlebniswelten teilen darf.