Die LEGO Gruppe beendete das erste Halbjahr 2012 erneut mit einer sehr starken Zwischenbilanz. Die Nettoumsätze im Berichtszeitraum stiegen von 7.355 Millionen DKK im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 9.134 Millionen DKK, was einem Anstieg um mehr als 24 Prozent entspricht.

Das Ergebnis vor Steuern in der ersten Jahreshälfte 2012 belief sich auf 2.887 Millionen DKK gegenüber 2.030 Millionen DKK im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das entspricht einem Wachstum von 41,7 Prozent. Gleichzeitig stieg das Eigenkapital des Unternehmens von 4,565 Millionen DKK Ende des ersten Halbjahres 2011 auf 6.031 Millionen DKK. Der Cashflow der operativen Geschäftstätigkeit erhöhte sich von 1.703 Millionen DKK in der ersten Jahreshälfte 2011 auf 2.230 Millionen DKK.

Jørgen Vig Knudstorp, CEO der LEGO Gruppe, kommentiert die Ergebnisse folgendermaßen: „Wieder einmal übertrifft die erste Hälfte des Finanzjahres unsere Erwartungen und das Finanzergebnis ist ausgezeichnet, insbesondere im Hinblick auf die allgemeine Entwicklung des weltweiten Spielwarenmarktes. Es ist jedoch noch zu früh, Schätzungen über die erwarteten Ergebnisse des Gesamtjahres abzugeben, da die letzten Monate des Jahres für unser Geschäft entscheidend sind.“

Das starke Ergebnis der Gruppe wurde zu einer Zeit erzielt, in der der weltweite Spielwarenmarkt rückläufig war: In der ersten Jahreshälfte 2012 wurde ein Rückgang um weitere 4 Prozent verzeichnet.

Abverkäufe neuer Produkte übertreffen Erwartungen
Die große Markteinführung des Jahres – die LEGO Friends Produktlinie, insbesondere für Mädchen – hat sich seit ihrer Einführung im Januar äußerst positiv entwickelt. Die Gruppe verkaufte während des ersten Halbjahres doppelt so viele LEGO Friends Sets wie erwartet. Deshalb wurde die Produktion gesteigert, um die Nachfrage im wichtigen Weihnachtsgeschäft decken zu können.

Jørgen Vig Knudstorp zeigt sich erfreut über die Einführung von LEGO Friends:

„LEGO Friends ist das Ergebnis von vier Jahren Entwicklung und es war wunderbar zu sehen, wie begeistert diese neuen Produkte von den Kunden aufgenommen wurden. Die Umsätze waren erstaunlich. Mit den neuen LEGO Friends Produkten haben wir es geschafft, noch mehr Mädchen für kreatives Konstruktionsspielzeug zu begeistern. Ich freue mich auf die weitere Entwicklung dieser Produktlinie in den nächsten Jahren.“

Die im Jahr 2011 eingeführte LEGO Ninjago Produktlinie konnte im ersten Halbjahr 2012 an ihre Erfolge auf allen Märkten anknüpfen, wobei sich das Ninja-Thema erheblich besser verkaufte als erwartet. Die klassischen LEGO City und LEGO Star Wars™ Bausets gehören nach wie vor zu den umsatzstärksten Produktlinien.

Weltweite Marktstärke erreicht
Bislang hatte der geschwächte Spielwarenmarkt keine Auswirkungen auf die LEGO Gruppe. Auf fast allen Märkten wuchs der Umsatz erfreulicherweise zweistellig. Die Umsätze auf den europäischen Märkten stiegen um durchschnittlich etwas mehr als zehn Prozent, während die Umsätze in den USA um 23 Prozent stiegen. In Asien konnte sogar ein noch stärkeres Umsatzwachstum verzeichnet und somit der Vorjahrestrend fortgesetzt werden.

Der starke Anstieg der Umsätze in Asien spricht für die langfristigen Pläne der LEGO Gruppe, diese Region wie Europa und die USA zu einem der Kernmärkte des Unternehmens zu machen.

Dank dieses Wachstums steigerte die LEGO Gruppe ihren Anteil am weltweiten Spielwarenmarkt auf mehr als acht Prozent und gewinnt damit im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2011 einen Prozentpunkt dazu.

Erweiterung der Kapazität und Verstärkung der Belegschaft
Die LEGO Gruppe hat in allen Geschäftsbereichen seine Kapazitäten erweitert, um die steigende Nachfrage decken zu können. Da sich diese Entwicklung im Jahr 2012 fortsetzen wird, plant das Unternehmen, rund 1.000 neue Mitarbeiter einzustellen.

Das Werk der LEGO Gruppe im mexikanischen Monterrey wurde in den letzten Jahren erheblich erweitert und hat seine Produktionskapazitäten erheblich ausgebaut. Im März 2011 begann ein großer Anbau am LEGO Werk im tschechischen Kladno, der im Herbst 2012 offiziell eröffnet wird. Auch in Nyíregyháza (Ungarn) ist ein Fabrikneubau geplant, der als Ersatz für das dort bisher gemietete Gebäude dienen wird. Schließlich werden im Herbst 2012 die Kapazitäten der LEGO Fabrik in Billund, Dänemark, ebenfalls erweitert.

Die Maßnahmen zur Erweiterung der Produktionskapazität werden voraussichtlich auch im Jahr 2013 andauern. Darüber hinaus wird sich die LEGO Gruppe weiterhin darauf konzentrieren, ihre Organisation noch flexibler zu gestalten.

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